25.06.2026

Simba ….

ist eben über die Regenbogenbrücke gegangen. Er kam am 24.04. hierher, gerade mal 84g schwer, eindeutig ein Microhörnchen und auch noch mit Kryptosporidien behaftet. Er wurde mit Bamboo vergessellschaftet, der ebenfalls Kryptos hatte. Beide haben die Behandlung durchstanden, tolle Köttel geworfen, alles war gut. Am Sonntag haben wir (Claudi und ich) Simba und Bamboo in den Wildwald Vosswinkel gebracht. Wir haben noch ein Video, wo beide aus dem Laufstall rausflitzen. 10 Minuten später sehen wir, dass Simba ein Hinterbeinchen hinter sich her zieht. Also sofort eingepackt und wieder zurück in die Station. Damit Bamboo nicht alleine im Auswilderungsgehege bleibt, sind wir wieder zurückgefahren und haben Nördchen in den Wildwald gebracht. Die beiden sind auch gut unterwegs, wenn auch Nördchen mit „veräppelt“ hat, ich konnte sie am nächsten Tag einfach nicht finden. Sie lag aber gemütlich in der „Regenrinne“ und schaute von oben zu wie ich sie suche. Aber zurück zu Simba …

Vermutlich ist er abgestürzt und auf den Rücken gefallen. Am Montag morgen war ich direkt bei meiner TA mit ihm. Er hatte in beiden Hinterbeinchen „Gefühl“, also wollten wir es probieren. Seit gestern mittag hatte er das fressen eingestellt, kein gutes Zeichen. Ich hatte für morgen – nein heute – ist ja schon Donnerstag, wieder einen Termin bei meiner TA. Simba hat uns die Entscheidung, wie es mit ihm weitergeht, abgenommen. Er ging über die Regenbogenbrücke. Ich vermute, bei dem Sturz kam es noch zu inneren Verletzungen, die wir nicht erkennen konnten.

Und jetzt wie immer die Frage: wie kann man so was vermeiden? Gar nicht. Wir hatten das vor Jahren mit „Lexi“, die war aber in der Auswilderung und stürzte von der Lärche ab und viel mir quasi vor die Füße, auch sie mussten wir erlösen. Das ist alles so bitter, da sind die Hörnies „fertig“, könnten wieder in die Freiheit und dann so was.

Aktuell ist es sogar so, dass keine Eichhörnchen ins Auswilderungsgehege übersiedelt werden. Die Temperaturen sind viel zu hoch. So ein „Umzug“ ist höchster Stress für die Tiere: das Einpacken, die Autofahrt, das Ausladen, die neue Umgebung mit neuen Gerüchen, Wind, Wetter usw. Deshalb, meine 5 im Wohnzimmer (Eli, Simon, Nussi, Fipsi, Lilo) müssen ausharren und auch die, die ins Wohnzimmer einziehen möchten (Peanut, AHörnchen, Timmy). Wir müssen „stehen“ bleiben, das Risiko ist einfach zu groß und dafür päppel ich die Tiere nicht auf, um sie dann zu verlieren.

Simba ist jetzt schon schlimm genug: Mach´ es gut mein Kleiner, es tut mir unendlich leid!

Und wie ich gerade im Blog nachgelesen habe, auch Nino und Platschi sind über die Regenbogenbrücke gegangen, das habe ich noch gar nicht geschrieben. Durch die Wetterlage haben wir Notrufe ohne Ende und auch Neuzugänge, das ist nur schwer zu stemmen, dann bleibt der Blog „liegen“. Die Neuzugänge und die „Pflegefelle“ müssen alle „abgearbeitet“ werden, das geht eindeutig vor. Der TA-Termin bleibt aber trotzdem bestehen, ich muss mit Timmy und diversen Kotproben hin, Timmy hat einen Abszess am Handrücken, der sich immer wieder füllt. Ihn werden wir wahrscheinlich mal kurzzeitig schlafen legen müssen, um ordentlich auszuwaschen und dann die Wunde zu versorgen, da braucht es mehr als 2 Hände und vor allem kein zappelndes Eichhörnchen.

Ich versuche am Wochenende wieder einen „Übersichtsblog“ …. jetzt aber erst mal kurze Nachtruhe bis 4 Uhr …

22.06.2026

„Mitarbeiter*innen gesucht!“

Wer möchte noch kuschelige kleine Eichörnchen füttern? Ich habe auf der Seite

ein bisschen was zusammengestellt. Aktuell sieht es so aus: mein „Arbeitstag“ beginnt um 4 Uhr, alle füttern, um 06.30 Uhr beginnt mein „normaler Vollzeitjob“ (mit Ausnahmen, wenn ich vorher noch in den Wildwald fahren muss, dann wird es 08.30 Uhr), Mittagspause: alle füttern, ab 16/17 Uhr alle Boxen reinigen; am abend, sprich gleich (23 Uhr), das Wohnzimmer wieder auf Vordermann bringen.

Die ganze Sache kostet auch ein bisschen was, nicht nur Zeit …. hat jemand Lust? Bezahlung in Form von kuscheligen Eichies, die ab und zu auch mal über die Regenbogenbrücke gehen, zubeißen, kratzen und so gar nicht mehr kuschelig sind …

Wer mag mitmachen?

Ein etwas ungewöhnlicher Beitrag! Ich möchte nur, dass Ihr die ganzen ehrenamtlichen Pflegestellen respektiert und ihnen auch ein bisschen Wertschätzung entgegen bringt! Danke Euch!

21.06.2026

Wie verroht ist die Welt?
(Beitrag von Flo / Pflegestelle Lünen-Brambauer für Dortmund und Umgebung | Mitglied im Verein Aktion Eichhörnchen e.V.)

„Was ist passiert? Samstagmorgen erhielt ich einen Notruf aus Bottrop, ein kleines Eichhörnchen wurde gefunden, ob man es mir bringen dürfte. 45 min später kamen die Finder. Mann, Frau, eine etwas 10 jährige Tochter. Ungepflegt, groß und irgendwie unheimlich.

Mein Lebensgefährte und ich haben am Vorabend die laue Sommernacht mit einem Bierchen genossen. Es wurde spät. Dass man am nächsten Morgen etwas zerknittert ist, spricht für sich selbst.

Die Finderin übergab mir den kleinen Mann, ich habe ihn mir angeschaut und wickelte ihm in ein Kuscheltuch. Der Finder rückte so nahe an mich heran, dass ich anfing zu zittern. Ob ich unter Drogen stünde, fragte er mich. „… Du bist ja voll der Junky und Schnaps stinkst du auch.“

Die Finderin rastete aus, beschimpfte mich und wollte mir das Hörnchen entreißen. Er fixierte mich von hinten, griff mich an Armen und Hals und sie trat auf mich ein. Gewaltsam entriss sie mir das Eichhörnchen, welches dabei auf den Boden viel und schrie.

Weitere Tritte folgten und er hielt mich dabei weiter fest. Man stieß mich auf die Steintreppe und die Finder rannten mit ihrer Tochter und dem Hörnchen davon. Übelste Beschimpfungen folgten. „Ich mach dich fertig, du Drecksschlampe“ und noch viel schlimmere Beschimpfungen. Auf Anraten von Steffi Schmitz, Nicole Gerhards und meines Lebensgefährten rief ich die Polizei. Denn die Finder haben mich mit etlichen Daueranrufen traktiert. Ich erstatte Anzeige wegen Körperverletzung und übler Beschimpfung.

Von Nicole erfuhr ich, dass die Finder wohl in München angerufen haben. Angeblich wäre ich hysterisch gewesen und hätte das Hörnchen auf den Boden geworfen. Sie brachten es wohl nach Essen in die Tierklinik. Der kleine Mann ist wohlauf.“

Anmerkung von Steffi Schmitz:
Übergriffe auf Polizei und Feuerwehr sind ja mittlerweile schon an der Tagesordnung, schlimm genug. Eine Pflegestelle anzugreifen, die sich um das Wohl und Wehe der Eichhörnchen kümmert, geht genauso wenig. Flo hat Anzeige erstattet, das Verfahren läuft, anhand der Handynummer kann der besagte Finder von der Polizei ermittelt werden, es steht ein Verfahren auf Beleidigung und Körperverletzung an. Und genau aufgrund dieses Vorfalles ist auch die Pflegestelle in Unna erst mal „gesperrt“, Fundtiere werden nur an der Haustüre abgeben.

Eine Nachricht an Flo:
„Bitte meine liebe Flo, ich kann nicht erahnen, wie schlimm dieses Erlebnis war, denn ich habe so was noch nie erlebt. Aber, die Hörnchen brauchen dich! Nicht aufgeben! Lass´ dir die Zeit, die Du jetzt brauchst, holt Dir Hilfe (eine WhatsApp hast du eben bekommen). Fühl Dich fest gedrückt!“

20.06.2026

… unglaublich, aber leider wahr …

aufgrund eines Vorfalles in der Pflegestelle Lünen-Brambauer (Flo) werden Fundtiere auch hier in Unna bei mir nur noch an der Haustür im Erdgeschoss übernommen. Ein ausführlicher Bericht kommt in den nächsten Tagen ….

17.06.2026 – Update

.. ein häufchen Elend …

so fühle ich mich gerade und möchte alles hinwerfen, der ein oder andere würde sich darüber wahrscheinlich freuen, ich kenne meine „Gegner“, die mich scheitern sehen wollen.

Willy von den 6Lingen hat es auch nicht geschafft, ich hatte ihn ja noch separiert, wollte ihn vorhin füttern, er kam auf die Hand, krampfte und war weg, über der Regenbogenbrücke. Das will keiner erleben und ist nur schwer zu ertragen. Ich kann jetzt nur hoffen, dass es die anderen 5 im Wohnzimmer oder die anderen in der Wohnung nicht auch noch erwischt. Mach’s gut meine kleine „Graunase“, das war sein Spitzname von mir … mir fehlen die Worte …

17.06.2026

… wie war das mit Blogpause !? (ohne Bilder)

keine Chance! Der Verein hat eine Spende erhalten, groß … Hintergrund: mehrere persönliche Anlässe veranlassten die Beiden (Namen verraten wir hier nicht, es soll ja eine Überraschung werden) auf alle Geschenke zu verzichten und das Eingesammelte an den Verein Aktion Eichhörnchen zu spenden. Was für eine Geste! Ich kann nur sagen, alles Gute für die Beiden und ich erstelle eine Urkunde, Kalender usw. und an Silke ein großes Dankeschön für die Organisation.

Kurz zur Gesundheitslage in der Station:
Platschi mit dem geschwollenen Auge und dem Nasenausfluss: wird besser, sie darf mehrmals am Tag „inhalieren“. Ihr Bruder „Plumpsi“ hat heute das erste Auge aufgemacht; wenn sie („Platschi“) nicht viel später folgt, haben wir bessere Chancen das Auge und die Infektion zu behandeln. Bei Plumpsi hoffen wir darauf, dass das „Augen offen“ auch seiner Kopfschiefhaltung einen Schub in die richtige Richtung gibt. Bei Mila alles gut, Fell wächst.

Berndhard, Bianca & Nino: der Durchfall ist seit 3 Tagen weg, keine Sitzbäder mehr, alle trinken gut, Nino ist noch sehr dürre, da muss sie noch was aufholen, aber alles in Ruhe, mit viel Zeit, sie ist keine „Stopfgans“ und muss gaaannnz langssam aufgebaut werden.

Bärbel, das adulte Hörnchen, nach wie vor Durchfall und absolute Kopfschieflage, kann noch nicht mal sitzen. Den Durchfall bekomme ich aktuell nicht gestoppt. Seit gestern steht das neue Hörnchenzimmer, wird heute abend abschließend eingerichtet, dann steht auch wieder Microskop etc. zur Verfügung und ich kann mir ihre Hinterlassenschaften quasi täglich ansehen..

Abschließend zum Wohnzimmer: alle 5 dort wohlauf : Eli, Simon, Nussi, Fipsi, Lilo;

Willy (von mir auch „Graunase“ genannt) habe ich gestern separiert (natürlich alarmiert durch Alwin!), als ich merkte, dass bei ihm irgendwas nicht in Ordnung ist. Er sitzt jetzt als Erster im neuen Hörnchenzimmer im Gitterkäfig meines Arbeitskollegen Sebastian, der mir diesen überlassen hat (Danke!). Hat Fieber, aber das geht runter (Stand Mittagspause), Antibiotika spritze ich nach Anweisung der TA jetzt, denn dann wirkt es schneller. Er wirkt wieder kühler, trinkt gerne meine ihm angebotenen Elektrolyte. Wir müssen wissen, welcher Erreger diese baktierielle Lungenentzündung verursacht hat, dann können wir die Verbliebenen im Wohnzimmer prophylaktisch behandeln und wissen, ob es eine Tröpfcheninfektion oder eine Infektion über den Luftraum ist. Sehr entscheidend! Und die Frage bleibt: habe ich sie mit meiner Lungenentzündung angesteckt, obwohl ich mit Mundschutz durch die Wohnung gelaufen bin? Laut meiner TA zu lange her, so lange wäre die Inkubationszeit nicht. Deshalb, wir müssen den Erreger kennen. Hilft nichts, abwarten bis Freitag auf das Ergebnis vom CVUA Arnsberg.

Dem Rest geht es gut, auch Neuzugang „Henry„, der vor dem Aufnahmestopp noch eintrudelte, macht sich gut.

Für Bilder etc. fehlt mir aktuell absolut die Zeit! Hörnies first!

Alle Finder:innen werden aktuell, so gut es geht, über WhatsApp/Threema informiert.

16.06.2026

… Blogpause …

ja es tut mir leid, muss sein. Heute habe ich den 2. aus dem 6er Wurf aus dem Wohnzimmer geholt, pumpte nach Luft. Im CVUA Arnsberg angerufen, ob es schon Ergebnisse zu Alwin gibt. Ja, aber nur, bakterielle Lungenentzündung, Übertragung durch Tröpfcheninfektion, welcher Erreger es genau ist, erst am Freitag, dann sind die Untersuchungen abgeschlossen. Ich hoffe, dass es nicht wieder bordetella pertussis ist, menschlicher Keuchhustenerreger, der geht über die Luft. Ich habe mich vor 2 Jahren, als ich schon mal etliche Tiere verloren habe, darauf testen lassen, auf eigene Kasse, denn das bezahlt keiner, das ist quasi „Berufsrisiko“. Ich habe ihn nicht! Die Tiere damals gingen ans RKI und wurden dort ausgewertet, man vermutet, dass bordetella pertussis auf Nagetiere übergesprungen ist. Hilft mir aber alles nichts. Ich kämpfe jetzt um meine 6Linge und Lilo … im Wohnzimmer … deshalb, bitte versteht, dass ich dann keine Zeit habe, einen Blog zu schreiben. Ganz viel Daumen drücken, dass es nicht so schlimm kommt, wie ich es gerade befürchte.

14.06.2026

Klappe zu, Klappe auf …

Der Versuch eines „ganzheitlichen“ Blogs.
Klappe zu ist heute im Auswilderungsgehege in Dortmund Husen: Jaan, Inge, Don, Nepp, Schnuffel, Fips, Speedy, Fritz, Holly sind erfolgreich draußen, besuchen natürlich ab und zu noch den Garten, die Klappe zum Gehege ist geschlossen. Wird in der kommenden Woche desinfiziert und neu bestückt, Platz für die Nächsten.

Klappe auf heute für das Auswilderungsgehege im Wildwald Vosswinkel. Hier dürfen Frodo, Fridolin, Fluffy, Sofie, Frieda & Freddy in die Freiheit. Auch sie bekommen Zeit dafür. Heute morgen hatte noch keiner so wirklich den Drang nach „draußen“, kommt, wenn sie den Ausgang finden. Die Klappe werden wir definitiv noch umbauen, da bin ich mit dem Team vom Wildwald schon im Gespräch.

Jetzt zur Station, fangen wir mit den Kleinsten an:

Neu hinzugekommen ist Mila, Mama hat sie transportiert, der Transport ging schief und Mama nahm sie nicht mehr zurück. Von der Finderin Birgit wurde das Ganze beobachtet. Allein Mama Eichhörnchen kam nicht mehr zurück um ihr Töchterchen zu holen. Also ab in die Station. Mila trinkt aktuell sehr gut, ein bisschen Blut an der Nase (deshalb hat Mama sie nicht mehr zurück genommen), sonst scheint es ihr erst mal gut zu gehen.

Sie lebt aktuell noch im 2. Inkubator, denn ich muss aufpassen, dass sie mir nichts ungebetenes „mitbringt“, soll aber dann zu Plumpsi und Platschi.

Plumpsi und Platschi machen sich in Inkubator 1 gut, leider besteht bei Plumpsi immer noch der Kopfschiefstand. Meine TA und ich hoffen, dass der mit dem „Augen auf“ besser wird, mehr können wir, zusätzlich zu den homöopatischen Mitteln, einfach nicht tun.

Dann zu dem Trio: Peanut, AHörnchen und Timmy. Auch die drei machen sich gut, aktuell leben sie in einem kleinen Laufstall. Sobald das 2. Hörnchenzimmer fertig ist, dürfen sie in einen größeren Laufstall umziehen. Im 2. Hörnchenzimmer werden noch Möbel aufgebaut, da dürfen sie einfach noch nicht stehen, zu laut für die empfindlichen Eichhörnchenöhrchen, ich hoffe heute damit fertig zu werden.

Im Wohnzimmer hausen – nach dem Todesfall von Alvin – jetzt noch Willy, Eli, Simon, Nussi, Fipsi & Lilo. Alle 6 wohlauf, werden von mir aber ganz kritisch beäugt, solange ich die Todesursache von Alvin noch nicht habe, er ist beim CVUA in Arnsberg. Ich brauche eine Antwort was hier geschehen ist. Sie sind die Nächsten, die dann in das Auswilderungsgehege nach Dortmund Husen gehen.

In einer Transportbox ist noch ein kleine Eichkatze, da fehlt mir leider nach wie vor ihr Name von den Finderinnen. Es geht ihr gut, sie frisst und trinkt, aber sie lässt sich überhaupt nicht „anpacken“. Soweit scheint es ihr gut zu gehen. Sie besteht auf ihrem Recht am eigenen Bild und lässt sich nicht fotografieren, sofort in Deckung.

Im Obergeschoss hausen noch Simba und Bamboo, topfit, haben ihre Kryptosporidose gut überstanden. Hier muss ich schauen, wie es weitergeht, in welches Auswilderungsgehege sie demnächst können. Wahrscheinlich in den Wildwald, wenn die aktuellen Hörnchen draußen sind, denn danach brauche ich den Platz für Lina und ihren Nachwuchs. Alles ziemlich eng getaktet. Und die Beiden fotografieren? Geht gar nicht, die flitzen rasend schnell unter das große Stoffeichie, keine Chance, aber sie fressen wie verrückt, die Hinterlassenschaften sehen super aus.

Jetzt zu den Problemfellchen mit den unterschiedlichen „Pflegegraden“:

Pflegegrad 4, Bärbel, adult, der Durchfall nicht zu stoppen. Sie hat Kokzidien wie auch Würmer. Die Kokzidienbehandlung ist abgeschlossen, jetzt geht es an die Würmer und danach müssen wir uns um ihre Kopfschiefhaltung kümmern. Sie liegt nur auf der Seite, knabbert aber auf der Seite jetzt auch schon wieder an Walnüssen. Bedeutet, tägliche Sitzbäder, bei einem 270g Eichhörnchen eine Herausforderung, sie beißt auch gerne mal zu, wenn ihr was nicht passt. Aber geht, irgendwann tritt Gewohnheit ein. Wo hier die Reise hingeht, ob sie wildbahnfähig wird, steht noch völlig in den Sternen.

Pflegegrad 2, Berndhard, Bianca und Nino; sie haben sich in den letzten 24 Stunden erheblich verbessert, wenn auch noch lange nicht gesund. Sie haben jetzt 5 Tage AB-Behandlung hinter sich, und, der Durchfall ist bei allen weg. Die letzten Tage waren täglich mehrere Sitzbäder nötig, um die „Kacke“ aus dem Fell zu bekommen. Gefiel ihnen nicht und mir auch nicht, aber da müssen wir alle dann mal durch. Seit heute morgen, wohlgeformte Köttel. Allein Nino hat vom Gewicht stark abgebaut, sie bekommt jetzt „Extrakost“ zum Aufbau. Alle drei brauchen noch gedrückte Daumen.

Wen habe ich jetzt vergessen? Klar Lina mit ihren Kindern Linus, Luca und Leo. Hierzu gibt es eine erstes Youtube-Video, findet ihr hier. Ansonsten 24 Stunden Videoüberwachung, sehen alle gut aus und im Video kann man auch erkennen, dass Lina ihre Söhne so langsam von der Milch vergrämt, kein Wunder, die haben oben und unten Schneidezähne und das an einer Zitze! Hier der Link zum Video:

Und was habe ich jetzt noch vergessen:

Nach 5 Monaten ist es so weit. Die Veränderungen im Vereinsvorstand sind vom Amtsgericht Hamm genehmigt und damit auch zeitgleich unsere geänderte Satzung. Alle unsere Mitglieder und vor allem unsere Neumitglieder bekommen jetzt Post per Email bzw. mit der gelben Schneckenpost mit den Anlagen der Satzung, Sitzungsprotokolle, Newsletter usw.

Und zum Abschluss: es hat wieder gezeigt, dass gerade diese Hörnchen „mit Pflegegrad“ eine rießige Materialschlacht verursachen. Seit 01.06. haben wir auch eine eigenen Mülltonne für den Verein, denn die Kosten der 14-tägigen Abgabe beim Servicehof überstiegen bei weitem die Kosten einer eigenen Restmülltonne. Gerade die Einmalunterlagen, Einwegtücher, Einweghandschuhe, Servicetücher etc. sind ein rießiger Berg. Der muss ja entsorgt werden und über den Hausmüll ist das einfach nicht mehr möglich und wäre unfair den anderen Hauseigentümern gegenüber. Und bei der Logistik werde ich mittlerweile auch von unserer Kassenwartin Claudi unterstützt, die immer Ausschau nach Angeboten hält. Vielen Dank dafür!

Und, das alles wäre nicht möglich, wenn wir nicht so viele tolle Spender:innen hätten. Leider fehlt mir zu Einigen die Adresse, so dass ich keine Spendenbescheinigung schicken kann. Unsere Vereinsmitglieder und die „Dauerspender“ bekommen sie in den nächsten Tagen per Post bzw. Email, so wie sie mir vorliegt. Ein großes Dankeschön wieder an Familie Stemmler, Johanna (auch hier habe ich keine Adresse), Elke (die monatlich spendet, auch da fehlt mir die Adresse), Bärbel, Vereinsmitglied Ralf, Vereinsmitglied Uschi, Vereinsmitglied Martina und Vereinsmitglied Peter mit einer sehr großen Spende. Vielen Dank, ohne Euch wäre das nicht zu finanzieren!

Ufzh, ich habe fertig, jetzt weiter Möbel aufbauen ….

10.06.2026

unfassbar, schokiert, unendlich traurig …

Alvin von den 6Lingen ist tot. Morgens sind die 7 (zusammen mit Lilo) noch im Wohnzimmer umhergeflitzt, um die Mittagszeit lag Alvin im Kobel und bewegte sich nicht mehr. Was passiert ist, kann ich absolut nicht sagen. Abgestürzt kann er nicht sein, dann wäre er an der Absturzstelle liegen geblieben und nicht im Kobel. Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Gar nicht. Ich war so schockiert und unendlich traurig. Sie wären in nächster Zeit in die Auswilderungsvoliere in Dortmund Husen gegangen. Mach es gut mein Kleiner. Ich und deine Geschwister werden dich vermissen. Dein Leben war viel zu kurz.

Da ich überhaupt nicht weiß, was passiert ist, werde ich die Todesursache abklären lassen. Ich hoffe nur, dass das Schicksal die anderen nicht auch erreicht.

09.06.2026 – Update

Krümmel ….

hat es auch nicht geschafft, er ging jetzt zwischen der Mittagspausenfütterung und der jetzigen Fütterung. Ich hatte ihn heute morgen noch mit zur TA genommen, er war nach wie vor nicht so warm wie ein Eichhörnchen sein sollte, obwohl er bei Plumpsi und Platschi im Inkubator lag. Er ist, seit der Ankunft, nicht wirklich warm geworden, war immer kühler als meine Handfläche. Auffällig war seine sehr dunkle, nekrotische Zunge. Wahrscheinlich dadurch entstanden, dass er draußen lag, Mäulchen geöffnet und es in der Nacht einfach zu kalt war. So was kann sich regeln, aber bei 20g Lebendgewicht gleicht das einem Wunder. Meine TA hatte so was befürchetet, aber wir wollten einfach alle drei kämpfen. Leider verloren.

Machs‘ gut mein Kleiner ….

Und für alle, die genau hinschauen: Krümmel hatte nie Durchfall, hat gut getrunken und super Pipi gemacht, was ihr seht, ist das, was nach dem Tod passiert … es entleert sich alles.

Also 2 Beerdigungen heute abend, ich gehe Blumen und einen Blumentopf kaufen … passt nirgendwo mehr rein.